Jahreswertung
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Zwischenrangliste
Zwischenrangliste als PDF: JW vom 28. September 2026
Die Jahreswertung 2026 ist entschieden: Urs Hutmacher gewinnt mit 341 Punkten vor Simon Hunziker (247) und Marco Leimgruber (221). Damit stehen mit Hutmacher ein Zürcher und mit Hunziker und Leimgruber zwei Herznacher auf dem Podest. Martin Jakober beendet die Saison auf Rang 4, Yvan Chapuis folgt auf Rang 5.
Beim Saisonfinale am Siebnermärt unterstrich Hutmacher noch einmal eindrücklich, weshalb er der verdiente Sieger der Jahreswertung ist und beschenkte sich dabei gleich selbst mit einem Triple: Er gewann mit dem 20-kg-, dem 45-kg- und dem 90-kg-Stein. Für den Höhepunkt sorgte er mit dem Ybrigstein. Mit 3,90 m übertraf Hutmacher den 2024 von Daniel Kranzelbinder aufgestellten Rekord und setzte zum Abschluss seiner starken Saison eine neue Bestmarke. Der Ybriger Rekord steht damit neu bei 3,90 m.
Auch Rekord-Schweizermeister Simon Hunziker darf auf eine mehr als gelungene Saison zurückblicken. Mit 247 Punkten sicherte sich der Herznacher klar Rang 2. Direkt dahinter folgt sein Vereinskollege Marco Leimgruber. Der ESAF-Finalist komplettiert mit 221 Punkten das Podest.
Hinter dem Spitzentrio war die Saison von mehreren überraschenden und engen Entscheidungen geprägt. Besonders Yvan Chapuis sorgte immer wieder für Aufsehen und bestätigte mit Rang 5 in der Jahreswertung, dass seine starken Einzelresultate keine Ausreisser waren. Martin Jakober blieb über die gesamte Saison ebenfalls in Schlagdistanz zur Spitze und verpasste als Vierter das Podest nur knapp. Dahinter zeigte sich ein breites Feld, in dem sich etablierte Stösser und neue Namen immer wieder abwechselten. Hervorzuheben sind hier auch die Leistungen der aufstrebenden Innerschweizer Daniel Husistein und Andrin Gamma, die sich auf den Rängen 10 beziehungsweise 15 klassierten. Andreas Jörg setzt beim abschliessenden Siebnermärt mit dem 90-kg-Stein ein Ausrufezeichen und erreichte den dritten Rang; er beendet die Jahreswertung auf dem achten Rang.
Nicht alle konnten die Saison allerdings wie geplant bestreiten. Daniel Kranzelbinder verpasste die Saison verletzungsbedingt vollständig. Auch Flavio De Benedetto aus Genf hatte mit Verletzungspech zu kämpfen und kam deshalb nicht durchgehend zum Einsatz. Die beiden ESAF-Sieger Mauro Betschart und Remo Schuler bekundeten ihrerseits Mühe mit dem dichten Wettkampfkalender und konnten entsprechend weniger Akzente setzen, als man es von ihnen gewohnt ist. In der Schlussrangliste belegen Betschart Rang 17 und Schuler Rang 18.
Die Jahreswertung 2026 bot damit beides: einen klaren und verdienten Gesamtsieger, aber auch zahlreiche enge Entscheidungen und neue Namen hinter der etablierten Spitze. Mit dem Ybrig-Rekord von Siebnen setzte Hutmacher den Schlusspunkt unter eine Saison, die zugleich gezeigt hat, wie breit die nationale Spitze inzwischen aufgestellt ist.